Die IT einer Praxis verarbeitet die sensibelsten Daten überhaupt – Patientendaten. Gleichzeitig verpflichtet die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV/KZBV (nach §75b SGB V) jede Praxis zu konkreten technischen Schutzmaßnahmen. Wir sorgen für das sichere Fundament: Netzwerk, Endgeräte, Backup und den geschützten Zugang zur Telematikinfrastruktur. Ihre Praxissoftware und den TI-Konnektor betreiben Ihre Fachanbieter – wir machen alles darunter sicher, segmentiert und ausfallsicher.
Rechnen Sie kurz mit: Was kostet Sie eine Stunde Stillstand?
Vorausgefüllt mit Beispielwerten für eine typische Praxis – tragen Sie einfach Ihre Zahlen ein:
Überschlagsrechnung: Monatswerte geteilt durch 160 Arbeitsstunden. Ein einziger Ausfalltag kostet damit oft mehr als ein ganzes Jahr gute IT-Betreuung – genau deshalb bauen wir Redundanz: Sie kostet einmal, Stillstand kostet jedes Mal.

Die Bausteine 1 bis 6 erklären wir direkt darunter – und bauen sie genau so in Ihrer Praxis auf.
Redundanz in Aktion: Jeder Baustein ist doppelt – vom Switch über die Firewall bis zur Internet-Leitung. Selbst wenn mehrere nacheinander ausfallen, findet der Verkehr automatisch den nächsten Weg.
Das heißt für Ihren Praxisalltag:
Und wie wahrscheinlich trifft es Sie? Die Redundanz-Rechnung
Hardware fällt statistisch selten aus – aber planbar selten. Mit Feldwerten statt Hersteller-Prospekt lässt sich das Risiko ehrlich beziffern. Die Zahlen unten rechnen live mit Ihren Angaben aus dem Rechner oben.
| Gerät | Bestand (Faustregel) | Ausfallrate/Jahr* | Stillstand je Defekt ohne Redundanz |
|---|---|---|---|
| Switch | je 24 Arbeitsplätze | 1,5 % | 8 Std. |
| Access Point | je 12 Arbeitsplätze | 2 % | 4 Std. |
| Firewall | 1 | 2 % | 8 Std. |
| Server | 1 | 5 % | 20 Std. |
*Konservative Feldwerte: Backblaze Drive Stats 2025 (344.000 Laufwerke: 1,36 %/Jahr allein je Festplatte), Felddaten Industrie-Switches, plus Puffer für Netzteile, Lüfter und Firmware. Hersteller-MTBF wäre optimistischer.
Und das ist nur die Hardware-Statistik: Fehlgeschlagene Firmware-Updates, Provider-Störungen und Bedienfehler kommen obendrauf – gegen die hilft dieselbe Redundanz.
Seit 2021 verpflichtet die IT-Sicherheitsrichtlinie jede Praxis zu konkreten Maßnahmen – Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrolle, Datensicherung, Endgerätesicherheit. Die Anforderungen wachsen mit der Praxisgröße. Viele Praxen wissen schlicht nicht, ob sie sie tatsächlich erfüllen.
Als Securepoint Cert+ Auditor führen wir ein strukturiertes IT-Sicherheits-Audit Ihrer Praxis durch: Wir prüfen Netzwerk, Zugriffe, Backup und Endgeräte gegen die Anforderungen, zeigen Ihnen schwarz auf weiß, wo Sie stehen, und liefern eine priorisierte To-do-Liste. Kein Bauchgefühl, sondern ein belastbarer Nachweis, dass Sie Ihre Pflichten erfüllen.
Konkrete technische Maßnahmen nach §75b SGB V – von Netzwerksegmentierung über aktuelle Updates und Virenschutz bis zur Datensicherung. Die Anforderungen steigen mit der Praxisgröße. In unserem IT-Sicherheits-Audit prüfen wir jede Anforderung einzeln – Sie erhalten eine priorisierte To-do-Liste.
Nein – bewusst nicht. Praxissoftware und TI-Konnektor betreibt Ihr Fachanbieter am besten selbst. Wir sorgen für alles darunter: Netzwerk, Endgeräte, Backup und den sicheren Zugang. So hat jeder eine klare Verantwortung – und Sie einen Ansprechpartner für die gesamte Infrastruktur.
Im Idealfall: nichts, was Sie merken. Wir bauen wichtige Komponenten doppelt auf – fällt eine aus, übernimmt die andere automatisch. Genau das zeigt das Schaubild oben. Der Unterschied: Ein Backup einspielen kostet Stunden – Redundanz kostet Sekunden.
Das hängt von Größe und Ausstattung ab. Über den IT-Servicevertrag zahlen Sie einen festen monatlichen Preis – Betrieb, Updates und Monitoring inklusive. In der kostenlosen Erstberatung bekommen Sie eine konkrete Einschätzung.
Ja. Wir vernetzen Standorte über verschlüsselte VPN-Strecken und bauen auf Wunsch standortübergreifende Ausfallsicherheit auf – eine unserer Kernkompetenzen aus der Gesundheitswirtschaft.
In einer kostenlosen Erstberatung sehen wir uns Ihre aktuelle Praxis-IT an und sagen Ihnen ehrlich, wo Sie bei der IT-Sicherheitsrichtlinie stehen und was zu tun ist.