Eine Steuerkanzlei ist Berufsgeheimnisträger: Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheitspflicht (§203 StGB) und der DSGVO. Ihre Fachanwendung – ob DATEV, Addison oder eine andere – läuft heute meist im Rechenzentrum des Anbieters. Wir sorgen für alles davor: ein sicheres, segmentiertes Kanzleinetz, gehärtete Endgeräte, verlässliche Backups und den verschlüsselten Zugang zu Ihrem Kanzleisystem. Die Fachsoftware betreibt Ihr Anbieter – das Fundament darunter machen wir sicher.
Rechnen Sie kurz mit: Was kostet Sie eine Stunde Stillstand?
Vorausgefüllt mit Beispielwerten für eine typische Kanzlei – tragen Sie einfach Ihre Zahlen ein:
Überschlagsrechnung: Monatswerte geteilt durch 160 Arbeitsstunden. Ein einziger Ausfalltag kostet damit oft mehr als ein ganzes Jahr gute IT-Betreuung – genau deshalb bauen wir Redundanz: Sie kostet einmal, Stillstand kostet jedes Mal.

Die Bausteine 1 bis 6 erklären wir direkt darunter – und bauen sie genau so in Ihrer Kanzlei auf.
Redundanz in Aktion: Jeder Baustein ist doppelt – vom Switch über die Firewall bis zur Internet-Leitung. Selbst wenn mehrere nacheinander ausfallen, findet der Verkehr automatisch den nächsten Weg.
Das heißt für Ihren Kanzleialltag:
Und wie wahrscheinlich trifft es Sie? Die Redundanz-Rechnung
Hardware fällt statistisch selten aus – aber planbar selten. Mit Feldwerten statt Hersteller-Prospekt lässt sich das Risiko ehrlich beziffern. Die Zahlen unten rechnen live mit Ihren Angaben aus dem Rechner oben.
| Gerät | Bestand (Faustregel) | Ausfallrate/Jahr* | Stillstand je Defekt ohne Redundanz |
|---|---|---|---|
| Switch | je 24 Arbeitsplätze | 1,5 % | 8 Std. |
| Access Point | je 12 Arbeitsplätze | 2 % | 4 Std. |
| Firewall | 1 | 2 % | 8 Std. |
| Server | 1 | 5 % | 20 Std. |
*Konservative Feldwerte: Backblaze Drive Stats 2025 (344.000 Laufwerke: 1,36 %/Jahr allein je Festplatte), Felddaten Industrie-Switches, plus Puffer für Netzteile, Lüfter und Firmware. Hersteller-MTBF wäre optimistischer.
Und das ist nur die Hardware-Statistik: Fehlgeschlagene Firmware-Updates, Provider-Störungen und Bedienfehler kommen obendrauf – gegen die hilft dieselbe Redundanz.
Als Berufsgeheimnisträger haften Sie für den Schutz der Daten Ihrer Mandanten. Ein Datenleck in einer Kanzlei ist nicht nur ein DSGVO-Bußgeld, sondern ein Vertrauens- und Reputationsschaden, der bleibt.
Als Securepoint Cert+ Auditor führen wir ein strukturiertes IT-Sicherheits-Audit Ihrer Kanzlei durch: Wir prüfen Netzwerk, Zugriffe, Verschlüsselung und Backup, zeigen Ihnen schwarz auf weiß, wo Sie stehen, und liefern eine priorisierte To-do-Liste – ein belastbarer Nachweis, dass Sie Ihre Sorgfaltspflichten erfüllen.
Nein – bewusst nicht. Ihre Kanzleisoftware läuft im Rechenzentrum Ihres Anbieters und wird dort betreut. Wir sorgen für alles davor: das sichere Kanzleinetz, die Endgeräte und den verschlüsselten Zugang dorthin. So gibt es keine Überschneidungen – und einen klaren Ansprechpartner für Ihre Infrastruktur.
Mit getrennten Netzen, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und geprüften Backups – sauber dokumentiert. §203 StGB verlangt technische Sorgfalt; in unserem IT-Sicherheits-Audit weisen wir sie schwarz auf weiß nach.
Im Idealfall: nichts, was Sie merken. Wir bauen wichtige Komponenten doppelt auf – fällt eine aus, übernimmt die andere automatisch. Ein Backup einspielen kostet Stunden, Redundanz kostet Sekunden.
Ja – über verschlüsselte VPN-Zugänge mit denselben Sicherheitsregeln wie am Kanzlei-Arbeitsplatz. Mandantendaten bleiben dabei im Kanzleinetz.
Das hängt von Größe und Ausstattung ab. Über den IT-Servicevertrag zahlen Sie einen festen monatlichen Preis – Betrieb, Updates und Monitoring inklusive. In der kostenlosen Erstberatung bekommen Sie eine konkrete Einschätzung.
In einer kostenlosen Erstberatung sehen wir uns Ihre Kanzlei-IT an und sagen Ihnen ehrlich, wo Sie beim Schutz der Mandantendaten stehen und was zu tun ist.